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Esther Kempf (*1980 in Bafut, Kamerun) hat an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam Bildende Kunst und Szenografie studiert und 2005 abgeschlossen. Darauf folgten ein Atelieraufenthalt in Argentinien und einer in der Cité des Arts, Paris. Seit 2009 lebt sie in Zürich.

Sie interessiert sich für die menschliche Wahrnehmung: wie wir unsere Umgebung sehen, verstehen und benennen. Sie erforscht die physische Präsenz von Orten und Dingen und Naturphänomene wie Schwerkraft, Druck und Licht. Sie beobachtet das tägliche Leben, reagiert auf den jeweiligen Kontext, in dem sie sich befindet und experiment damit. Indem sie seine Bestandteile neu organisiert, verschiebt und transformiert, schafft sie unerwartete Verbindungen und neue Bedeutungen. Das Medium, in welches die Untersuchung münden, wird bestimmt durch die Idee und den Prozess der jeweiligen Arbeit.

Sie schenkt auch der Sprache grosse Aufmerksamkeit - als eine Weise auf die die die physische Welt auf eine abstrakte, fiktive Ebene übertragen wird. Sie liebt konkrte und wörtlich genommene Sprache und die Mehrdeutigkeit von Wörtern.


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